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Warum brauchen manche für eine neue Post-Grafik nur ein paar Minuten, während andere jedes Mal wieder von vorne anfangen?
Dahinter steckt viel weniger Zauberei, als es manchmal aussieht.
In diesem Live zeige ich Ihnen, warum Sie für einen unverwechselbaren Look nicht einmal zwingend ein Logo brauchen, weshalb schöne Farben zusammen trotzdem fürchterlich aussehen können und wie schon ein paar wiederkehrende Elemente dafür sorgen, dass Ihre Posts sofort nach Ihnen aussehen.
Und wir legen den Grundstein für Ihren eigenen Gestaltungsbaukasten, mit dem Sie später schneller als jede K.I. Posts in Ihrem Look&Feel erstellen.
Die größten Aha-Momente aus unserem ersten Morgen-Live
Heute haben wir einen Blick in die Design-Trickkiste geworfen! Und dabei wurde ziemlich schnell klar: Oft sind es gar nicht die großen Veränderungen, die ein Posting schöner und wirkungsvoller machen. Manchmal reichen ein paar kleine Handgriffe und plötzlich sieht die ganze Grafik völlig anders aus.
Und das Beste daran: Viele dieser Tricks sparen sogar noch Zeit!
- Das Geheimnis hinter schnellem Gestalten ist ein guter Designbaukasten! Wer seine Farben, Schriften, Hintergründe und Lieblingselemente an einem Ort sammelt, muss nicht jedes Mal von vorne anfangen. Genau deshalb legen wir heute mit unserem Moodboard den Grundstein für die nächsten Tage.
- Sie brauchen nicht unbedingt ein Logo! Ein wiedererkennbares Firmendesign entsteht durch viel mehr als ein Logo. Farben, Schriften, Bildstimmungen, Formen und wiederkehrende Gestaltungselemente können dafür sorgen, dass man Ihre Beiträge sofort erkennt. Auch ganz ohne Logo!
- Wiederholung ist beim Design ausdrücklich erwünscht! Was uns selbst irgendwann langweilig vorkommt, sorgt bei anderen für den Wiedererkennungseffekt. Deshalb dürfen die gleichen Farben, Hintergründe und Gestaltungselemente ruhig immer wieder auftauchen.
- Weniger ist oft tatsächlich mehr! Zu viele Schriften, Rahmen, Logos, Webadressen und Dekoelemente machen eine Grafik schnell unruhig. Im Live haben wir gesehen, wie viel besser ein Posting aussehen kann, wenn man einfach ein paar Dinge weglässt. Und weniger Elemente bedeuten gleichzeitig weniger Arbeit!
- Die Standardschatten in Canva sind oft viel zu kräftig! Ein kleiner Schatten kann einem Element wunderbar Tiefe verleihen. Ein riesiger Monsterschatten dagegen lässt eine Grafik schnell weniger professionell wirken. Deshalb lohnt es sich, die Intensität deutlich zu reduzieren.
- Abstände sind kleine Design-Zauberer! Wenn Texte und Bilder mehr Platz zum Atmen bekommen, wirkt eine Grafik sofort aufgeräumter. Besonders spannend: Ein etwas kleinerer Text kann durch größere Zeilenabstände und mehr Abstand zum Rand sogar besser lesbar werden.
- Ein kleiner Trick für Textkästen: Der Abstand zwischen Text und Kastenrand sollte häufig größer sein als der Zeilenabstand. Klingt nach einer Kleinigkeit, macht optisch aber einen erstaunlichen Unterschied!
- Linien durchbrechen bringt Spannung ins Design! Ein Bild, das ein Stück über einen Rahmen hinausragt, ein angeschnittenes Element oder eine bewusst eingesetzte Schräge kann aus einer eher langweiligen Grafik etwas richtig Interessantes machen. Mit den Freistellungsfunktionen von Canva geht das heute viel einfacher als früher.
- Vorsicht mit zu viel Transparenz! Wenn ein Hintergrund durch einen Textkasten hindurchscheinen soll, muss er gar nicht besonders transparent sein. Oft reichen schon wenige Prozent, damit das Bild etwas durchschimmert und der Text trotzdem wunderbar lesbar bleibt.
- Manchmal hilft schon ein bisschen mehr Helligkeit! Gerade bei Bildern lohnt es sich, auszuprobieren, wie sie mit etwas mehr Helligkeit wirken. Im Live haben wir auch darüber gesprochen, dass hellere Werbebilder in meinen eigenen Tests häufig besser abgeschnitten haben als dunklere.
- Fertige Canva-Vorlagen sind nicht immer die schnellste Lösung. Bis man alle Farben, Schriften und Elemente angepasst hat, vergeht manchmal mehr Zeit, als wenn man die Grafik direkt mit dem eigenen Designbaukasten nachbaut. Deshalb können einfache Vorlagen-Rohlinge besonders praktisch sein.
- Tastaturkürzel sind echte Zeitsparer! Wer ständig zwischen Maus und Menüs hin und her wechseln muss, verliert viele kleine Sekunden. Mit ein paar gut eingeübten Shortcuts wird das Arbeiten in Canva deutlich flotter. Man muss dafür nicht alle Kürzel kennen. Einfach mit den wichtigsten anfangen und nach und nach weitere dazulernen.
- Ein schönes Design muss nicht perfekt sein, um erfolgreich zu funktionieren! Manchmal erzielen gerade die weniger durchgestylten Beiträge überraschend gute Ergebnisse. Entscheidend ist nicht allein, wie professionell eine Grafik aussieht. Gut lesbar sollte sie allerdings schon sein!
- Der Designbaukasten muss heute noch nicht fertig sein! Drei Hintergründe, ein paar Farben und die wichtigsten Schriften reichen für den Anfang. Das Moodboard darf wachsen, sich verändern und mit der Zeit immer besser werden.
Die schönste Erkenntnis zum Schluss:
Sie brauchen weder ein perfektes Logo noch ein riesiges Vorlagenarchiv oder jahrelange Designerfahrung, um schöne Social-Media-Beiträge zu gestalten!
Oft reichen ein paar einfache Gestaltungsregeln, ein kleiner Designbaukasten und die Bereitschaft, einfach mal loszulegen.
Und bitte nicht vergessen: Wir sind hier im Trainingsmodus! Da dürfen Dinge ausprobiert werden, da darf auch mal etwas schiefgehen und da muss noch lange nicht alles perfekt sein.
Denn mit jedem Beitrag wächst die Übung. Und irgendwann werden aus den vielen kleinen Handgriffen ganz selbstverständliche Routinen, die jede Menge Zeit sparen!